Newsletter-Abonnenten richtig willkommen heissen

Im Newsletter-Marketing steht die Willkommensmail ganz am Anfang der Kommunikationskette. Das macht sie zu einem wichtigen Baustein, den Sie auf keinen Fall unterschätzen sollten. Denn es steht fest, dass Sie wahrscheinlich mit keinem Newsletter, der ihr folgt, so hohe Öffnungsraten erreichen werden, wie mit dieser einen Mail. Der Grund ist einfach: Personen, die sich gerade für Ihren Newsletter angemeldet haben, erwarten eine Willkommensmail. Der Prozess ist gelernt und abhängig davon, was Sie ihnen zur Anmeldung versprochen haben (z.B. ein Giveaway in Form eines E-Books usw.), freuen sie sich auch auf die erste Mail.

Gleichzeitig ist die Willkommensmail für Sie eine grosse Chance, Ihren neuen Lesern zu danken, Ihnen Wertschätzung entgegenzubringen und zu unterstreichen, dass es genau richtig war, sich für den Newsletter anzumelden. Das baut Vertrauen auf und steigert die Vorfreude auf die Newsletter, die in Zukunft versendet werden.

Damit Ihre Willkommensmail ein Erfolg wird und Sie nicht bereits mit ihr die ersten Abonnenten bereits wieder verlieren, beachten Sie folgende Tipps:

Der richtige Zeitpunkt

Wie oben beschrieben werden Ihre neuen Abonnenten eine Willkommensmail nahezu erwarten, da der Prozess schlichtweg gelernt ist. Daher enttäuschen Sie sie nicht und verschicken diese kurz nachdem das Sign-Up erfolgt ist. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Willkommensmail in einer Serie zu staffeln. Vielleicht danken Sie in der ersten Mail für die Anmeldung und fassen noch einmal zusammen, was den Leser erwartet. In einer zweiten Mail am nächsten oder übernächsten Tag stellen Sie das heiss ersehnte Giveaway wie z.B. ein E-Book bereit und in einer dritten Mail, die Sie nochmals einen Tag später versenden, stellen Sie Ihre Produkte vor oder bringen einen prägnanten Call to Action unter. Die Gestaltung ist vollkommen Ihnen überlassen. Ist die Serie geschickt aufgesetzt, bringt Sie dem Leser mit jedem Schritt einen weiteren Mehrwert und Sie erinnern in kurzer Folge an Ihr Unternehmen.

Bauen Sie Nähe auf

Es ist kein Geheimnis, dass Menschen gerne ihren eigenen Namen hören. Daher bietet es sich an, bereits in der Willkommensmail eine persönliche Anrede zu wählen und den Vor- oder Nachnamen des Abonnenten im Text zu integrieren. Bedanken Sie sich bei ihm persönlich für sein Vertrauen und heissen Sie ihn willkommen. Das wirkt persönlich und sympathisch.

Aufmerksamkeit bereits im Betreff

Wie bei jedem Newsletter auch, entscheidet die Betreffzeile mit darüber, ob die Mail geöffnet wird oder direkt im Papierkorb landet. Daher ist es wichtig, dass Sie bereits im Betreff Aufmerksamkeit wecken. Die typische Formulierung „Herzlich Willkommen“ oder „Dankeschön“ wird Ihnen hierbei wahrscheinlich nicht helfen. Wenn Sie ein Giveaway versprochen haben, dann könnten Sie sich z.B. darauf beziehen. Wenn Sie andere spannende Inhalte in Ihrer Mail transportieren, dann stellen Sie diese hervor. Auch hilft es, die persönliche Anrede bereits im Betreff zu integrieren und den Adressaten beim Vornamen zu nennen. Allein Letzteres steigert die Öffnungsrate in einem zweistelligen Prozentbereich. Und zu guter Letzt heisst es auch bei der Willkommensmail, dass Sie Spam Wörter im Betreff unbedingt vermeiden sollten.

Basics für Design und Inhalt

Damit der Leser von Ihrer Willkommensmail nicht enttäuscht ist, gibt es ein paar grundlegende Dinge im Bereich Inhalt und Design, die Sie beachten sollten. Die Mail sollte, so wie Ihr Newsletter auch, zwingend mobil optimiert sein. Viele Ihrer Leser werden Ihre Mails unterwegs auf dem Handy lesen. Daher ist eine Mobiloptimierung grundsätzlich unerlässlich. Auch sollte sich Ihr Corporate Design in der E-Mail widerspiegeln. Das gilt für Farben, Bildsprache und das geschriebene Wort. Egal ob bei der Anmeldung, der Willkommensmail oder später beim Newsletter, Sie sollten durchgängig einen hohen Wiedererkennungswert schaffen.

Gerade bei der Willkommensmail ist es ausserdem wichtig, den Leser nicht zu überfordern. Der Text sollte kurz und prägnant sein. Hier gehört sicherlich ein „Danke“ und „Willkommen“ hin. Auch ein Ausblick, was den Leser zukünftig erwartet lohnt sich sowie ein Hinweis auf die Versandhäufigkeit. Ganz besonders wichtige Punkte können Sie auch immer in einem „P.S:“ unterbringen. Wenn die restliche Mail nicht gelesen wird, können Sie zumindest davon ausgehen, dass das P.S. gelesen wird, da es deutlich hervorsticht.

Integrieren Sie einen Call to Action

Machen Sie sich bewusst, dass Ihre Leser geführt werden möchten. Spannende Inhalte sind wichtig. Doch genauso wichtig ist am Ende die Aufklärung darüber, was der Leser jetzt tun sollte. Ein sachter Call to Action ist daher auf jeden Fall angebracht und sollte platziert werden. Warum sachte? Eine zu schnelle Kaufaufforderung kann schnell plump und abschreckend wirken. Vergessen Sie nicht, dass Ihnen der Leser mit seiner Anmeldung etwas gegeben hat – nämlich seine Adresse und damit sein Vertrauen. Daher erwartet er zunächst eine Gegenleistung und das sind Mehrwerte in Form von Inhalten usw. Die Grundsätze des Gebens und Nehmens sind tief in der menschlichen Natur verankert und sollten auch in Ihrem Newsletter beachtet werden.

Um diesem Fettnäpfchen zu entgehen, können Sie Ihren Leser z.B. zunächst dazu auffordern, seine Kontaktdaten noch zu vervollständigen, oder seine Interessen zu hinterlegen, auch die Anmeldung zu einem Webinar könnte reizvoll sein. Der konkrete Call to Action ist am Ende von Ihrem Geschäftsmodell und davon, was Ihnen und dem Leser den grössten Nutzen bringt, abhängig. Platzieren Sie den Call to Action aber am besten so, dass man ihn beim Öffnen des Newsletters sofort sieht. Bei einem längeren Newsletter können Sie auch gerne mehrere CTAs unterbringen.