E-Mail oder Social - Auf welches Pferd sollten Sie setzen?

Social Media ist aus der Marketingkommunikation nicht mehr wegzudenken. Und das ist auch gut so. Denn Social Media Plattformen, egal ob Facebook, Instagram, TikTok oder andere, eröffnen einen einmaligen Weg, um den Endkunden so gut kennenzulernen wie noch nie und in einen direkten Austausch mit ihm zu treten. Zu Recht wurden Werbebudgets von "alten" Kanälen" wie TV und Print massiv hin zu Social geshiftet. 

Bei der Frage, ob sich in dem Umfeld ein Newsletter und das klassische E-Mail Marketing noch lohnt, ist unsere Antwort allerdings ebenfalls ein klares "ja". Die Gründe liegen auf der Hand: 

Eigene und echte Adressen
Nichts ist so viel Wert, wie Ihre echten Kundenkontakte. Kunden, die sich explizit dafür ausgesprochen haben, dass Sie direkt mit Ihnen kommunizieren dürfen, haben zunächst einmal Interesse an dem, was Sie Ihnen zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen zu sagen haben. Hinzu kommt, dass sie echt sind. Ja genau, richtig gelesen: echt. Das klingt selbstverständlich, ist es aber gerade in den Sozialen Medien nicht. Oft genug reduzieren Accounts ihre Aktivität darauf, Follower zu kaufen, um ihre Zahlen aufzuhübschen. Bei dem Anblick der schönen Zahlen vergisst man jedoch leicht, dass es sich bei diesen Followern lediglich um Bots ohne Mehrwert handelt.

Das ist bei einem Newsletterabo allein durch das Double-Opt-In ausgeschlossen. Durch dieses werden nicht nur die DSGVO Ansprüche erfüllt, sondern es wird auch bestätigt, dass es sich um eine echte Person handelt, die sich für Ihren Newsletter entschieden hat. Und das klingt doch beruhigend, oder? 

Sie bestimmen die Kommunikation
Genauso wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie mit dem Versand eines Newsletters nicht dem Algorithmus fremder Plattformen ausgeliefert sind. Was heisst das? Ganz einfach: Sie bestimmen, wann kommuniziert wird. Einer der wesentlichen Nachteile von Social Media ist Ihre Abhängigkeit davon, ob die jeweilige Plattform, sei es Facebook, Instagram, TikTok oder Pinterest etc., Ihre Inhalte tatsächlich als relevant einstuft. Nur dann werden Ihre Posts an die Besucher der Plattformen ausgespielt. Geschieht dies nicht, verschwinden Ihre Inhalte sprichwörtlich "im Nirvana". 

Im Gegensatz dazu, gibt Ihnen der Newsletter die Möglichkeit aktiv zu bestimmen, wann eine Nachricht Ihre Kunden erreichen soll. Selbstverständlich gibt es auch hier die Hürde, dass die E-Mail geöffnet, gelesen und im Idealfall geklickt werden muss. Doch zumindest landen Sie mit Ihrer Nachricht im ersten Schritt direkt in der Inbox Ihrer Adressaten. 

Reichweite ohne immense Werbekosten
Ohne immense Werbebudgets erreichen Sie heute auf den einschlägigen Plattformen wie Facebook und auch Instagram kaum noch jemanden. In den Anfängen der Plattformen war es ein leichtes mit einigen interessanten Artikeln oder wunderschönen Fotos und einer ansprechenden Ästhetik echte Follower aufzubauen. Diese Tage sind vorbei. Heute gelingt der Aufbau einer interessierten Followerbasis auf den genannten Kanälen besonders für Firmen in der Regel nur noch, wenn sie bereit sind, monatlich Werbebudgets in die Hand zu nehmen und in ihre Kommunikation zu investieren. 

Selbstverständlich kostet auch der Aufbau einer Abonnentenliste für Ihren Newsletter Zeit und Geld. Doch wir behaupten, dass die Wege, um kostengünstig eine Abonnentenliste aufzubauen im Bereich des E-Mail Marketing deutlich vielseitiger und unterm Strich auch kostengünstiger sind. 

Doch wie so oft, ist auch in diesem Fall die Welt nicht Schwarz oder Weiss. Sondern die Mischung macht's. Sowohl Social als auch ein intelligentes E-Mail Marketing haben ihre Berechtigung. Im Idealfall ergänzen sie sich gegenseitig. Das kann gelingen, indem über den Newsletter auf die Social Media Kanäle referenziert wird und andersherum. Entdeckt der Abonnent, dass ihn auf beiden Kanälen interessante Inhalte mit sich ergänzendem Mehrwert erwarten, steigen die Chancen eines organischen Aufbaus von Followern und Kontakten.