So wird Ihr Call to Action noch effektiver

Es ist wichtig in Ihren Newsletter ein oder mehrere Ziele zu formulieren. Im Idealfall nimmt der Abonnent die gewünschte Handlung vor. In diesem Fall sprechen wir von Conversion. Um sie zu erreichen, helfen Ihnen die so genannten Call to Actions (CTA). Sie sind eine explizite Aufforderung an den Leser, etwas zu tun. Und sie wirken - wenn sie richtig ausgeführt werden.

Einige der wichtigsten Tipps haben wir Ihnen unten zusammengestellt:

1.     Welche Rolle spielt der "Button"

Zugegeben: CTAs sind weit mehr als nur grosse bunte Buttons. Darum dürfen Sie diese nicht vernachlässigen. Schlecht positionierte oder gestylte Buttons können dazu führen, dass deutlich weniger geklickt wird.

Was sollten Sie also beachten?

Grundsätzlich spielen Farbe, Grösse und Position der Buttons eine wesentliche Rolle. Der Button, der den CTA platziert, sollte gut zu erkennen also nicht zu klein aber auch nicht zu gross sein. Zu kleine Buttons werden leicht übersehen, sind sie zu gross, schrecken sie ab und wirken aufdringlich. 

Zusätzlich ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wo der Button platziert wird. Damit er nicht übersehen wird, hilft es, wenn er recht freisteht. Das gelingt z.B. sehr gut in der Nähe eines Bildes - in der Regel darunter oder darüber -, das natürlich inhaltlich mit dem Button in Verbindung stehen sollte. 

Auch spielt die Farbe eine Rolle. Ihr Newsletter hat sicherlich ein CI, dem Sie folgen. Dieses CI ist im Idealfall auch im Button zu finden. Gleichzeitig macht es Sinn, eine Farbe aus der CI Welt auszuwählen, die heraussticht, ohne sich zu radikal oder aufdringlich abzuheben. 

Um den Button zusätzlich zu unterstützen, können Sie einen „Hover Effekt“ integrieren. Hierbei verändert sich die Farbe, sobald die Mouse über den Button fährt. Und wenn Sie sich fragen, ob nun auch noch die Form eine Rolle spielt, können wir Ihnen sagen, dass dies nicht der Fall ist. Natürlich sollte sich die Form in das gesamte Erscheinungsbild Ihres Newsletters einschmiegen. Für den Erfolg, ob geklickt wird oder nicht, spielt sie aber keine Rolle.

2.     Wo kann noch geklickt werden?

Neben dem Button gibt es noch weitere Stellen im Newsletter, die klickbar sein sollten. Denn es hat sich gezeigt, dass der Leser besonders gerne Bilder klickt und auch erwartet, dass diese klickbar sind. Das bedeutet, dass Sie sowohl Bilder und auch Überschriften mit demselben Link wie den Button belegen sollten. In dem Sie dem Leser mehr Möglichkeiten geben an unterschiedlichen Stellen zu klicken, steigern Sie die Chancen, dass der Klick tatsächlich erfolgt. 

3.     Die CTA Formulierung - Make or Break

Was geht in Ihnen vor, wenn Sie die Formulierung "jetzt lesen", "jetzt downloaden" etc. lesen? Langweilig? Immer das gleiche? Damit sind Sie nicht allein. Derartige Formulierungen werden gerne verwendet, sie sind einfach und gelernt. Doch gerade in letzterem liegt das Problem. Denn der Leser hat sich so sehr an sie gewöhnt, dass er sie gerne einmal überliest. Das Auge bleibt nicht stehen, sie wecken keine Neugierde und im schlimmsten Fall wirken sie abschreckend, da einfach zu offensichtlich ist, dass eine Aktion verlangt wird, die den Leser im Sales Funnel weiter nach unten schiebt.

Besonders der angelsächsische Raum macht uns vor, wie Alternativen klingen können. Anstatt "Read now" steht dort "Get your free copy now". Anstatt "Download now" wird der Leser mit einem "Learn more now" gelockt. Es ist also an der Zeit, Kreativität walten zu lassen. Wie lassen sich die klassischen CTAs in einen spannenden Aufruf verwandeln. Im Idealfall vermitteln sie dem Leser einen Nutzen.

Auch hat sich bewährt nicht in der zweiten Person anzusprechen, sondern den Spiess umzudrehen und in der ersten Person - also mit ich-Bezug - zu formulieren. Denn wenn Sie einmal ganz ehrlich sind. Die Worte "ich", "mein", "mich" wirken doch immer und schmeicheln. Und so könnte die Verwandlung aussehen:

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Erkennen Sie den Unterschied? Diese Art der Formulierung bedarf ein wenig Übung und ein Umdenken. Sie fühlt sich zunächst ungewohnt an, wird Ihnen aber nach einiger Zeit in Fleisch und Blut übergehen.

Grundsätzlich gilt, dass der CTA kurzgehalten werden sollte. Fünf bis sechs Worte sollten jeweils nicht überschritten werden.

4.     Dringlichkeit

Durch einen CTA möchten Sie eine Handlung bewirken. Kaum etwas wirkt hierbei so stark wie "Dringlichkeit" und "Knappheit". Ein super Angebot, das nur noch heute erhältlich ist. Ein Webinar, das schon fast ausgebucht ist. Eine Aktion, die an einen bestimmten Tag gebunden ist. Natürlich ist dieser "Trick" gängig und wohl bekannt. Beim Leser löst er dennoch das Gefühl aus, etwas zu verpassen, wenn er nicht handelt.

5.     Haben Sie an den Preview Text gedacht?

Der Preheader[KA(A1]  Text ist der erste Textschnipsel, den Ihre Empfänger sehen, wenn die E-Mail in ihrer Inbox eingeht. Und um es ganz explizit zu sagen: Gemeint ist nicht die Betreffzeile, sondern der voreingeblendete vermeintlich erste Satz Ihrer Mail. Nur dass dieser Satz nicht unbedingt, der erste Satz in Ihrem Newsletter ist. Hier können Sie unabhängig vom Inhalt der Mail bestimmen, was dem Leser angezeigt wird. Gelingt es Ihnen, im Preview Text einen smarten und spannenden CTA unterzubringen, erhöhen Sie Ihre Chancen, dass die E-Mail geöffnet wird.

6.     Neukunden über Newsletter? Ja das ist möglich

In dem Moment, in dem Ihr Newsletter abonniert wird, verwandelt sich jemand in Ihren Lead und vielleicht auch irgendwann in einen Kunden. Doch lassen sich durch einen Newsletter selbst, Leads generieren? Durch einen geschickten CTA, der dazu führt, dass Ihre Leser den Newsletter weiterleiten oder Inhalte auf Social Media teilen, erhöhen Sie Ihre Chancen dazu. Daher sollten Sie die Gelegenheit auf keinen Fall unversucht lassen. Und zusätzlich zu Ihren Conversion orientierten Anstössen auch dazu aufrufen, Ihre Inhalte an neue Kontakte zu verteilen. Empfehlungen von Freunden wirken sehr vertraut und sind wichtig für die Leadgenerierung.

7.     Testen, testen, testen

Wie so oft im digitalen Marketing heisst es auch in diesem Fall: Einfach ausprobieren und testen. Das E-Mail Marketing gibt Ihnen zum Glück die Möglichkeit, messbare Ergebnisse zu erzielen. Durch automatisch gesteuerte A/B Tests (Multivarianten[KA(A2] ) lässt sich der Effekt kleiner Veränderungen wunderbar nachvollziehen. Daher sollten Sie diese Möglichkeit auch im Zusammenhang mit Ihren CTAs nicht ausser Acht lassen.